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:: Einsatz 26-2006 - Ünterstützung zur Fußball-WM in Leipzig
Alarmierungszeit: |
11.06.2006 08:30 |
Einsatzdauer: |
12.5 Stunden |
Helferanzahl: |
7 |
Technik: |
|
MTW mit Heckabsicherung / Zugtrupp (21/10) |
|
Auch der Ortsverband Bautzen ist in das Sicherheitskonzept der FIFA – Fußball –WM eingebunden. Die Helfer des OV Bautzen stehen im Bereitstellungsraum Leipzig als Unterstützung für die Tragekräfte bereit.
1. Spieltag in Leipzig
Mit dem Spiel Serbien-Montenegro gegen die Niederlande hat der Einsatz des Technischen Hilfswerks in Leipzig begonnen.
Zu den Hauptaufgaben rund um Spiel Serbien-Montenegro gegen die Niederlande gehörten u.a. die technische Unterstützung der Sanitätsorganisationen auf den beiden Behandlungsplätzen Nord und Süd durch Strom, Wasserversorgung und Abwasserentsorgung, die Betreuung zweier Rettungsplattformen im Zentralstadion, Betreiben von Meldeköpfen, Unterstützung der Kommunikation sowie Fachberatung in allen Stäben. Rund 300 THW-Kräfte waren in Leipzig vor Ort, weitere 100 befanden sich in Ortsverbänden des gesamten Länderverbandes in Rufbereitschaft.
Bereits im Laufe des Vormittags färbte sich Leipzig in ein oranges Farbenmeer – die Oranjes, die Fans aus Holland, reisten zu Tausenden an. Rund 30.000 waren hier die offiziellen Zahlen, hinzu kamen tausende Fans aus Serbien-Montenegro. Zusammen mit unzähligen Leipzigern und Gästen aus ganz Sachsen wurde auf dem Augustus-Platz ein buntes und friedliches Fan-Fest gefeiert. Hier verfolgten rund 10.000 Fußballbegeisterte das Spiel auf Großleinwänden.
Nach dem 1:0-Sieg der Holländer ging die Party nahtlos weiter, aber auch hier blieb alles ruhig in Leipzig. Das erste von fünf Spielen war ein gelungener Auftakt für Leipzig, und auch die Einheiten des Technischen Hilfswerks haben ihre Premiere bestanden.
Der Einsatz des Technischen Hilfswerks
Rund um das Leipziger Zentralstadion gab es an mehreren Einsatzstellen Arbeit für THW-Einheiten aus Sachsen und Thüringen. Die Fachgruppen Elektroversorgung aus Annaberg und Altenburg versorgten hier die beiden Behandlungsplätze der Rettungsdienste mit Notstrom.
Die Fachgruppe Wasserschaden/Pumpen aus Eilenburg kümmerte sich um die Abwasserentsorgung der Dekontaminationsanlage und unterstützte so die Leipziger Feuerwehr.
Im Zentralstadion lag die Betreuung der beiden Rettungsplattformen für das Nord- und das Südtor in den Händen des Ortsverbandes Borna. Drei Stunden vor dem Spiel nahmen die Frauen und Männer eine letzte Kontrolle der Rettungsgerüste vor und begutachteten nochmals die Einsatzplätze am Spielfeldrand.
Der Betrieb des Meldekopfs und Bereitstellungsraums Leipzig-Nord wurde durch die beiden Ortsverbände Eilenburg und Leipzig sichergestellt, für den Meldekopf und den Bereitstellungsraum Leipzig-Süd waren die Ortsverbände Borna und Grimma zuständig.
Weitere THW-Einheiten unterstützten das Brandschutzamt der Stadt Leipzig bei Führungsaufgaben und im Bereich der Kommunikation. So lag die Führung des Einsatzabschnittes Betreuung/ Psychosoziale Nachsorge bei der Fachgruppe Führung/ Kommunikation des Ortsverbandes Leipzig. Im Regierungspräsidium Leipzig, beim Stab des Brandschutzamtes sowie in der Technischen Einsatzleitung war je ein Fachberater tätig.
Im Ortsverband Leipzig war am gestrigen Spieltag der THW-eigene Bereitstellungsraum eingerichtet worden. Hier hielten sich 170 THW-Helfer und THW-Helferinnen der Einsatzreserve Stadt Leipzig und der Ablösung der Tragekräfte auf. Die Reserveeinheiten kamen aus den Ortsverbänden Erfurt, Altenburg, Döbeln, Torgau, Leipzig, Annaberg, Aue-Schwarzenberg, Chemnitz, Gera, Plauen, Zwickau, Bautzen, Dresden, Radebeul und Freiberg. Der Bereitstellungsraum wurde geführt von der Fachgruppe Führung/Kommunikation aus Dresden.
Die Helfer nutzen die Einsatzstunden zu Gesprächen und Erfahrungsaustauschen, sofern sie nicht konkrete Aufgaben hatten. Mitglieder der Rettungshundestaffel aus Torgau waren mit ihren Hunden vor Ort und bildetet ihre Tiere aus. Besonders gefragt waren bei den Helfern in diesem Objekt schattige Plätze, denn es herrschten in Leipzig hochsommerliche Temperaturen. Die Fachgruppe Verpflegung des Ortsverbandes Eilenburg bekochte die 170 Helferinnen und Helfer, und die Fachgruppe Logistik/Materialerhaltung aus Grimma nahm Wartungsarbeiten an technischem Gerät vor. Viel Beachtung fand ein neues Fahrzeug der Fachgruppe Führung/Kommunikation des Ortverbandes Erfurt. Sie sind seit kurzem im Besitz eines Fernmeldekraftwagen (FmKw), für diesen werksneuen Iveco war der erste WM-Tag in Leipzig auch der erste Einsatz. Und natürlich war es auch selbstverständlich, dass im Aufenthaltsraum des Ortsverbandes Leipzig die fußballbegeisterten Helfer das Spiel im Leipziger Zentralstadion live im TV verfolgen konnten.
Als Unterstützung für die Schnelleinsatzeinheit ABC waren THW-Kräfte aus den Ortsverbänden Gera, Reichenbach, Annaberg, Aue-Schwarzenberg, Chemnitz, Plauen, Zwickau, Döbeln, Torgau und Pirna eingesetzt. Und als Reserve 100 standen THW-Helfer aus den Ortsverbänden Chemnitz, Kamenz, Riesa, Apolda, Eisenach, Erfurt und Rudolstadt/Saalfeld in Rufbereitschaft.
18.20 Uhr war alles vorbei: das Brandschutzamt Leipzig gab die Einheiten frei, der Rückmarsch in die Heimatstandorte begann.
Die Einsatzkonzeption
In Absprache mit dem Brandschutzamt und in Zusammenarbeit mit den Partnerorganisationen hatte der THW-Länderverband Sachsen, Thüringen für die Spieltage in Leipzig eine Einsatzkonzeption erstellt, die von den THW-Einheiten am ersten Spieltag eins zu eins umgesetzt werden konnte. Das Fußballspiel im Leipziger Zentralstadion verlief auch Sicherheitsgesichtspunkten ruhig und geordnet, entsprechend wurde auch der THW-Einsatz abgearbeitet. So gab es für die einsatzsteuernde Luk des Länderverbandes in Leipzig in der Umsetzung der Vorgaben keine Überraschungen und der Einsatz konnte zuverlässig durchgeführt werden. Aus diesem Grund besteht zur Zeit für den zweiten Spieltag kein Anlass zu einsatztaktischen oder konzeptionellen Änderungen.
Und da war noch...
Auch wenn mit rund 400 THW-Kräften rund ein Fünftel der aktiven Helfer rund um den ersten Spieltag gebunden war und sich die THW-Aufmerksamkeit nach Leipzig richtete, wurde die Einbindung in die tägliche Gefahrenabwehr nicht vernachlässigt: Die Rettungsleitstelle Chemnitz alarmierte die Fachgruppe Räumen des Ortsverbandes Chemnitz und setzte die THW-Helfer bei einem Strohballenbrand im Chemnitzer Ortsteil Markersdorf ein. Die THW-Einheit mit der Stärke 0/1/4 hatte die Aufgabe, mit Bergungsräumgerät und Kipper die brennenden Strohballen auseinanderzuziehen.
(Quelle: THW Länderverband Sachsen-Thüringen, http://www.thw-sachsen-thueringen.de)
1. Spieltag in Leipzig
Mit dem Spiel Serbien-Montenegro gegen die Niederlande hat der Einsatz des Technischen Hilfswerks in Leipzig begonnen.
Zu den Hauptaufgaben rund um Spiel Serbien-Montenegro gegen die Niederlande gehörten u.a. die technische Unterstützung der Sanitätsorganisationen auf den beiden Behandlungsplätzen Nord und Süd durch Strom, Wasserversorgung und Abwasserentsorgung, die Betreuung zweier Rettungsplattformen im Zentralstadion, Betreiben von Meldeköpfen, Unterstützung der Kommunikation sowie Fachberatung in allen Stäben. Rund 300 THW-Kräfte waren in Leipzig vor Ort, weitere 100 befanden sich in Ortsverbänden des gesamten Länderverbandes in Rufbereitschaft.
Bereits im Laufe des Vormittags färbte sich Leipzig in ein oranges Farbenmeer – die Oranjes, die Fans aus Holland, reisten zu Tausenden an. Rund 30.000 waren hier die offiziellen Zahlen, hinzu kamen tausende Fans aus Serbien-Montenegro. Zusammen mit unzähligen Leipzigern und Gästen aus ganz Sachsen wurde auf dem Augustus-Platz ein buntes und friedliches Fan-Fest gefeiert. Hier verfolgten rund 10.000 Fußballbegeisterte das Spiel auf Großleinwänden.
Nach dem 1:0-Sieg der Holländer ging die Party nahtlos weiter, aber auch hier blieb alles ruhig in Leipzig. Das erste von fünf Spielen war ein gelungener Auftakt für Leipzig, und auch die Einheiten des Technischen Hilfswerks haben ihre Premiere bestanden.
Der Einsatz des Technischen Hilfswerks
Rund um das Leipziger Zentralstadion gab es an mehreren Einsatzstellen Arbeit für THW-Einheiten aus Sachsen und Thüringen. Die Fachgruppen Elektroversorgung aus Annaberg und Altenburg versorgten hier die beiden Behandlungsplätze der Rettungsdienste mit Notstrom.
Die Fachgruppe Wasserschaden/Pumpen aus Eilenburg kümmerte sich um die Abwasserentsorgung der Dekontaminationsanlage und unterstützte so die Leipziger Feuerwehr.
Im Zentralstadion lag die Betreuung der beiden Rettungsplattformen für das Nord- und das Südtor in den Händen des Ortsverbandes Borna. Drei Stunden vor dem Spiel nahmen die Frauen und Männer eine letzte Kontrolle der Rettungsgerüste vor und begutachteten nochmals die Einsatzplätze am Spielfeldrand.
Der Betrieb des Meldekopfs und Bereitstellungsraums Leipzig-Nord wurde durch die beiden Ortsverbände Eilenburg und Leipzig sichergestellt, für den Meldekopf und den Bereitstellungsraum Leipzig-Süd waren die Ortsverbände Borna und Grimma zuständig.
Weitere THW-Einheiten unterstützten das Brandschutzamt der Stadt Leipzig bei Führungsaufgaben und im Bereich der Kommunikation. So lag die Führung des Einsatzabschnittes Betreuung/ Psychosoziale Nachsorge bei der Fachgruppe Führung/ Kommunikation des Ortsverbandes Leipzig. Im Regierungspräsidium Leipzig, beim Stab des Brandschutzamtes sowie in der Technischen Einsatzleitung war je ein Fachberater tätig.
Im Ortsverband Leipzig war am gestrigen Spieltag der THW-eigene Bereitstellungsraum eingerichtet worden. Hier hielten sich 170 THW-Helfer und THW-Helferinnen der Einsatzreserve Stadt Leipzig und der Ablösung der Tragekräfte auf. Die Reserveeinheiten kamen aus den Ortsverbänden Erfurt, Altenburg, Döbeln, Torgau, Leipzig, Annaberg, Aue-Schwarzenberg, Chemnitz, Gera, Plauen, Zwickau, Bautzen, Dresden, Radebeul und Freiberg. Der Bereitstellungsraum wurde geführt von der Fachgruppe Führung/Kommunikation aus Dresden.
Die Helfer nutzen die Einsatzstunden zu Gesprächen und Erfahrungsaustauschen, sofern sie nicht konkrete Aufgaben hatten. Mitglieder der Rettungshundestaffel aus Torgau waren mit ihren Hunden vor Ort und bildetet ihre Tiere aus. Besonders gefragt waren bei den Helfern in diesem Objekt schattige Plätze, denn es herrschten in Leipzig hochsommerliche Temperaturen. Die Fachgruppe Verpflegung des Ortsverbandes Eilenburg bekochte die 170 Helferinnen und Helfer, und die Fachgruppe Logistik/Materialerhaltung aus Grimma nahm Wartungsarbeiten an technischem Gerät vor. Viel Beachtung fand ein neues Fahrzeug der Fachgruppe Führung/Kommunikation des Ortverbandes Erfurt. Sie sind seit kurzem im Besitz eines Fernmeldekraftwagen (FmKw), für diesen werksneuen Iveco war der erste WM-Tag in Leipzig auch der erste Einsatz. Und natürlich war es auch selbstverständlich, dass im Aufenthaltsraum des Ortsverbandes Leipzig die fußballbegeisterten Helfer das Spiel im Leipziger Zentralstadion live im TV verfolgen konnten.
Als Unterstützung für die Schnelleinsatzeinheit ABC waren THW-Kräfte aus den Ortsverbänden Gera, Reichenbach, Annaberg, Aue-Schwarzenberg, Chemnitz, Plauen, Zwickau, Döbeln, Torgau und Pirna eingesetzt. Und als Reserve 100 standen THW-Helfer aus den Ortsverbänden Chemnitz, Kamenz, Riesa, Apolda, Eisenach, Erfurt und Rudolstadt/Saalfeld in Rufbereitschaft.
18.20 Uhr war alles vorbei: das Brandschutzamt Leipzig gab die Einheiten frei, der Rückmarsch in die Heimatstandorte begann.
Die Einsatzkonzeption
In Absprache mit dem Brandschutzamt und in Zusammenarbeit mit den Partnerorganisationen hatte der THW-Länderverband Sachsen, Thüringen für die Spieltage in Leipzig eine Einsatzkonzeption erstellt, die von den THW-Einheiten am ersten Spieltag eins zu eins umgesetzt werden konnte. Das Fußballspiel im Leipziger Zentralstadion verlief auch Sicherheitsgesichtspunkten ruhig und geordnet, entsprechend wurde auch der THW-Einsatz abgearbeitet. So gab es für die einsatzsteuernde Luk des Länderverbandes in Leipzig in der Umsetzung der Vorgaben keine Überraschungen und der Einsatz konnte zuverlässig durchgeführt werden. Aus diesem Grund besteht zur Zeit für den zweiten Spieltag kein Anlass zu einsatztaktischen oder konzeptionellen Änderungen.
Und da war noch...
Auch wenn mit rund 400 THW-Kräften rund ein Fünftel der aktiven Helfer rund um den ersten Spieltag gebunden war und sich die THW-Aufmerksamkeit nach Leipzig richtete, wurde die Einbindung in die tägliche Gefahrenabwehr nicht vernachlässigt: Die Rettungsleitstelle Chemnitz alarmierte die Fachgruppe Räumen des Ortsverbandes Chemnitz und setzte die THW-Helfer bei einem Strohballenbrand im Chemnitzer Ortsteil Markersdorf ein. Die THW-Einheit mit der Stärke 0/1/4 hatte die Aufgabe, mit Bergungsräumgerät und Kipper die brennenden Strohballen auseinanderzuziehen.
(Quelle: THW Länderverband Sachsen-Thüringen, http://www.thw-sachsen-thueringen.de)
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