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:: Rohrbruch legte Haus tiefer
Ein lauter Knall riss am Montag gegen 22:45 die Bewohner des Historischen Umgebindehauses „An der Wehrbrücke 18“ aus dem Schlaf. Zu ihrem Entsetzen war ihr Haus tiefer gelegt. Wasser war in den Keller gelaufen und hatte das Haus unterspült. Eine Bruchsteinmauer des Kellers stürzte auf einer länge von fünf Metern ein. Das angrenzende Gewölbe wurde völlig zerrstört, der Keller zum Großteil verschüttet. Das Haus drohte einzustürzen. Fluchtartig retteten sich die drei Bewohner aus dem Fenster. Sie bekamen für die nächste zeit bei Verwandten Asyl.
Feuerwehr und THW stützten das Gebäude und pumpten das Wasser aus dem Keller. Dadurch wurde es stabil genug, um das Hab und Gut rauszuräumen. Warum es zu dem Wassereinbruch kam wird geprüft. Denkbar ist ein Zusammenhang mit am Montag am Haus durchgeführten Schachtarbeiten. „Der Keller sollte ausgebaut werden“ erinnerte sich eine Nachbarin.
Morgenpost vom 18.02.2009
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