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:: „Hannibal“ pumpt Elbefluten weg
Hilfsaktion. Mitarbeiter des THW Bautzen sind im Hochwassergebiet in Dresden im Einsatz.
Männer des Technischen Hilfswerkes (THW) aus Bautzen kämpfen zurzeit gegen die Überflutungen an
der Elbe. „Im Stadtteil Gohlis pumpen wir mit unserer Hochleistungspumpe ,Hannibal’ aus der
Kanalisation das Sickerwasser“, erklärt Zugführer Enrico Pech. „So verhindern wir, dass das Hochwasser
durch die Kanalisation in die Häuser drückt“, sagt er. Die Einwohner mussten Gohlis bereits am Freitag
verlassen. „Seitdem sind nur wir Einsatzkräfte hier. Ab und zu patroulliert die Polizei, um Plünderungen
zu verhindern“, erzählt der THW-Helfer. In dem Ort wird die Lage immer bedrohlicher. „Der Deich ist
löchrig wie ein Käse. Das Wasser kommt immer stärker gelaufen“, sagt Enrico Pech.
Gemeinsam mit seinen elf Kameraden ist er in einem Gebäude des örtlichen Abwasserverbandes
untergebracht. „Während unserer 24-Stunden-Schicht können wir uns dort etwas ausruhen.“ Wie lange
ihr Einsatz noch dauert, ist nicht absehbar. „Der Hochwasserscheitel wird sich über eine längere Zeit
hinziehen. Bis das Wasser abgelaufen ist, kann es Tage dauern. Eventuell werden wir noch zum
Auspumpen der Keller eingesetzt.“ Der lange Einsatz zehrt an den Kräften. „Auch von der Familie wird
viel Verständnis verlangt“, sagt Pech. Sorgen bereitet dem Zugführer die Einsatzstärke seiner Truppe.
„Einige Arbeitgeber wollen die Kollegen nicht mehr freistellen, dabei gibt es gerade jetzt genug zu tun.“
(SZ/td)
Männer des Technischen Hilfswerkes (THW) aus Bautzen kämpfen zurzeit gegen die Überflutungen an
der Elbe. „Im Stadtteil Gohlis pumpen wir mit unserer Hochleistungspumpe ,Hannibal’ aus der
Kanalisation das Sickerwasser“, erklärt Zugführer Enrico Pech. „So verhindern wir, dass das Hochwasser
durch die Kanalisation in die Häuser drückt“, sagt er. Die Einwohner mussten Gohlis bereits am Freitag
verlassen. „Seitdem sind nur wir Einsatzkräfte hier. Ab und zu patroulliert die Polizei, um Plünderungen
zu verhindern“, erzählt der THW-Helfer. In dem Ort wird die Lage immer bedrohlicher. „Der Deich ist
löchrig wie ein Käse. Das Wasser kommt immer stärker gelaufen“, sagt Enrico Pech.
Gemeinsam mit seinen elf Kameraden ist er in einem Gebäude des örtlichen Abwasserverbandes
untergebracht. „Während unserer 24-Stunden-Schicht können wir uns dort etwas ausruhen.“ Wie lange
ihr Einsatz noch dauert, ist nicht absehbar. „Der Hochwasserscheitel wird sich über eine längere Zeit
hinziehen. Bis das Wasser abgelaufen ist, kann es Tage dauern. Eventuell werden wir noch zum
Auspumpen der Keller eingesetzt.“ Der lange Einsatz zehrt an den Kräften. „Auch von der Familie wird
viel Verständnis verlangt“, sagt Pech. Sorgen bereitet dem Zugführer die Einsatzstärke seiner Truppe.
„Einige Arbeitgeber wollen die Kollegen nicht mehr freistellen, dabei gibt es gerade jetzt genug zu tun.“
(SZ/td)
Sächsische Zeitung vom 04.04.2006
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