24.11.2020, von André Stickel

Besuch des Landesbeauftragten Dr. Markus von Salisch

Helfermotivation vom Landesverband Sachsen/Thüringen

Dr. Markus von Salisch mit Einsatzleiter Andreas Otte - Quelle: THW / Ralf Manke

Um die Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) über die deutsch-polnischen Grenze zu verhindern, hat das Sächsische Staatsministerium  für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt ein Amtshilfeersuchen, unter anderem auch an das Technische Hilfswerk (THW), gestellt.

Dieser Einsatzauftrag ist am Montag, den 23. November 2020 in die dritte Woche gestartet, und geht bei den eingesetzten Helfern durch Wind und Wetter mittlerweile an die Substanz. Die eingesetzten Ausbautrupps sind zwar bereits hervorragend eingespielte Teams aus THW, Bundeswehr und Feuerwehr, und sie schaffen mittlerweile bis zu 5 Kilometer Zaun pro Tag, doch dieser dauert für viele Helfer aus Sachsen und Thüringen meist bis zu 12 Stunden.

So hat sich der Landesbeauftragte Dr. Markus Salisch vom THW Landesverband Sachsen/Thüringen am Dienstag, den 24. November 2020 einmal die Zeit für eine eigene Helfermotivation genommen. Er informierte sich in der Einsatzleitung ausführlich über die aktuelle Lage, den Fortschritt des Zaunbaus und über mögliche Verbesserungsvorschläge.

Da das Technische Hilfswerk bei diesem Einsatz mit der Bundeswehr Hand in Hand arbeitet, stattete der Landesbeauftragte auch der Bundeswehr Einsatzleitung einen Besuch ab, um einen Eindruck über die amtsübergreifende Zusammenarbeit zu gewinnen.

Er besuchte anschließend die Fachgruppe Logistik, um zu erfahren, was diese für Vorarbeit in dem Einsatz gegen die Afrikanische Schweinepest leistet. Anschließend besuchte er die Aufbautrupps entlang der Streckenführung, um sich ein persönliches Bild von den ehrenamtlich tätigen Helferinnen und Helfern zu machen.

Und diese werden zur Gefahrenabwehr in Sachsen seit Dienstag, den 10. November 2020 auch zahlreich eingesetzt.


  • Dr. Markus von Salisch mit Einsatzleiter Andreas Otte - Quelle: THW / Ralf Manke

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