Kamenz, 05.07.2020, von André Stickel

CBRN und ENT beim THW

Abkürzungen mit hoher Gewichtung für das Technische Hilfswerk

Die Grundausbildung 2020

Die Grundausbildung 2020

CBRN
Ausgesprochen auch chemisch, biologisch, radiologisch und nuklear oder engl. chemical, biological, radiological and nuclear, war am Sonnabend, den 4. Juli 2020, eine der zwei Hauptbestandteile der Grundausbildung im Technischen Hilfswerk Kamenz. Viele angehende Helfer der THW Grundausbildungen aus ganz Sachsen haben die Gelegenheit genutzt, um sich in diesem Punkt auf die anstehende Prüfung und eventuell danach kommende Einsätze vorzubereiten.

Viele kannten den Begriff CBRN schon unter einem anderen Namen, als damit noch der ABC-Schutz (Schutz vor atomaren, biologischen und chemischen Gefahren) gemeint war. Doch egal welchen Namen dieses Thema auch trägt, war es überaus spannend zu erfahren, wie breit das Einsatzspektrum des Technischen Hilfswerkes tatsächlich ist.

Thomas Hopperdietzel und Dominik Thiel gestalteten ihre Hälfte der Lehrgangszeit (CBRN) so interessant und kurzweilig, dass jeder Teilnehmer guten Gewissens mit diesem Thema in die Prüfung bzw. in den Einsatz gehen kann.

 

ENT
Ein durchaus wichtiger Bestandteil auf dem Weg zum THW-Helfer, ist das Wissen um die sogenannten Einsatznachsorge-Teams (ENT). Der professionellen Hilfe für Helfer!

Die Einsatzkräfte des THW sind zwar durch ihre Ausbildung und Übungen auf außergewöhnliche Herausforderungen wie Unfälle und Katastrophen vorbereitet und können mit Stress und Aufregung umgehen, doch nach Einsätzen mit besonderen psychischen Belastungen sollen die Einsatznachsorge-Teams den Einsatzkräften helfen, diese Belastungen noch besser zu verarbeiten.

Herzrasen, Schlaflosigkeit, Erinnerungslücken, Niedergeschlagenheit? Solche und viele weitere Anzeichen können Symptome dafür sein, dass ein Einsatz nicht verarbeitet werden konnte. Der Bewältigungsmechanismus des Einzelnen reicht dann nicht mehr aus. Welche Ereignisse als besonders belastend empfunden werden, ist individuell sehr verschieden.

Sicher ist jedoch: professionelle Hilfe wird benötigt!

Die Einsatznachsorge-Teams setzten sich aus erfahrenen, speziell geschulten THW-Einsatzkräften und psychosozialen Fachkräften des THW zusammen. In allen Landesverbänden gibt es diese Teams, um eine optimale Betreuung sicherzustellen. Denn dem THW liegt die Gesundheit seiner Einsatzkräfte am Herzen.

Die Einsatznachsorge-Teams bieten Hilfe und Unterstützung an, um belastende Situationen aus dem Einsatz zu verarbeiten. In Einzel- oder Gruppengesprächen werden belastende Erlebnisse aufgearbeitet. Direkt nach schweren Unfällen und Katastrophen stehen die Teams zur Verfügung, um die Einsatzkräfte aufzufangen.

Auch präventiv kann viel getan werden. Und eben das war Bestandteil der zweiten Hälfte des Lehrganges in Kamenz.

 

Großer Dank geht hiermit an den Ortsverband Kamenz, für die hervorragende Essensversorgung!

 

 

Solltest Du jetzt auch Lust bekommen haben, ehrenamtlich beim THW Bautzen mitzumachen, dann melde Dich doch einfach bei uns. Wir freuen uns auf Dich.

Telefon: 03591 274700
E-Mail: ov-bautzen@thw.de


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