Bad Schandau, 15.08.2022, von André Stickel

Der Zugtrupp während der Brandbekämpfung im Nationalpark Böhmisch-Sächsische Schweiz

Die Aufgabe des Zugtrupps ist es, die Verbindung zur Einsatzleitung der Feuerwehr und zu den einzelnen Gruppenführern, die das THW eingesetzt hat, aufrecht zu erhalten und zu koordinieren.

Foto: THW Bautzen / André Stickel

Foto: THW Bautzen / André Stickel

Die Schwerpunkte liegen dabei in der Dokumentation, der Planung von Transportlogistik und der entsprechenden Koordinierung und Versorgung von Verbrauchsgütern, sowie auch Betriebsstoffen wie Benzin, Diesel, Schaum- und Kühlmittel, Öl und AdBlue. Die in den einzelnen Teileinheiten befindlichen Gruppenführer (Log Mat, WP und die Logistiktrupps) halten dabei während des Einsatzes den permanenten Kontakt zum Zugtrupp, um ihre Aufträge optimal zu koordinieren.

Weiterhin wurde durch den Zugtrupp vom 26. Juli 2022 an einen fester Meldekopf auf dem Gelände der Freiwilligen Feuerwehr in Bad Schandau eingerichtet.

Der Zugtrupp besteht im Allgemeinen aus einem Zugführer, einem Zugtruppführer, einem Funker/Kraftfahrer und einem Führungsgehilfen, der sich unter anderem um die Erstellung einer Lagekarte kümmert. Der Funker übernimmt dabei auch das Führen des Einsatztagebuches.

Im Einsatz zur Waldbrandbekämpfung im Nationalpark Böhmisch-Sächsische Schweiz befindet sich auch ein Fachberater welcher nach Bedarf den Zugtrupp unterstützt und verschiedene Erkundungen vor Ort durchgeführt. Er arbeitet die Ergebnisse seiner Erkundungsaufträge für den Zugtrupp auf, bewertet die aktuelle Lage und spiegelt ihm diese, um die Führungsstelle somit zu entlasten. Aufgrund seiner Bewertung wird geprüft, wie die verfügbaren Kräfte und Mittel des Technischen Hilfswerkes zum Einsatz gebracht werden können.

Derzeit befinden sich für die Aufgaben des Zugtrupps die THW-Ortsverbände Aue-Schwarzenberg, Bautzen, Dresden, Radebeul, Riesa und Pirna im Schadensgebiet, um die Einsatzleitung des Einsatzabschnittes 5 in 12 Stunden Schichten von jeweils 6 – 18 Uhr und von 18 – 6 Uhr zu leiten.

Ein bis zwei Mal täglich nimmt der Zugführer des Zugtrupps als Einsatzabschnittsleiter an der täglichen Lagebesprechung der Technischen Einsatzleitung teil, um sich auf den neusten Stand der Schadenslage zu bringen. Die Situation vor Ort wird somit in kurzen Abständen immer wieder neu angepasst.

Daraus ergeben sich dann die Einsatzaufträge für das Technische Hilfswerk.


  • Foto: THW Bautzen / André Stickel

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