Im Rahmen dieser Ausbildungsinitiative erhielten die Junghelferinnen und Junghelfer die Möglichkeit, ihre Kenntnisse in lebensrettenden Maßnahmen zu vertiefen und sich auf mögliche Ernstfälle vorzubereiten.
Das praxisorientierte Training begann mit der Vermittlung grundlegender Erste-Hilfe-Techniken. Die Jugendlichen übten das korrekte Absetzen eines Notrufs und wurden geschult, wie sie in Notsituationen richtig reagieren können. Danach stand die stabile Seitenlage im Fokus.
Ein weiterer zentraler Punkt des Programms war die Herz-Lungen-Wiederbelebung (HLW). Unter Anleitung erfahrener Ausbilder simulierten die Teilnehmer mithilfe von Übungspuppen die korrekten Abläufe der Wiederbelebung.
Ein besonderes Highlight für die jungen Helfer war die Besichtigung eines Krankentransportwagens. Die Jugendlichen konnten nicht nur das medizinische Equipment kennenlernen, sondern erhielten auch Einblick in die Abläufe und Aufgaben der Sanitäter vor Ort.
Neben den klassischen Erste-Hilfe-Maßnahmen stand auch das Verringern von Blutungen und der Umgang mit Verletzungen auf dem Programm. Die Teilnehmenden lernten, wie man mithilfe eines Dreiecktuchs einen flexiblen Fremdkörperverband herstellt. Ebenso wurde das Anlegen einer Schiene bei Knochenbrüchen erprobt.
Besonderes Augenmerk wurde zudem auf die Behandlung von alltäglichen Notfällen wie Nasenbluten gelegt. Hierbei erfuhren die Jugendlichen, welche Maßnahmen zur Beruhigung und Erstversorgung getroffen werden sollten, um die Blutung schnell zu stoppen.
Die THW Jugend Bautzen dankt dem Ausbilder des Arbeiter-Samariter-Bundes, der dieses Wochenende zu einem wertvollen Erlebnis gemacht hatte.

