Bad Schandau, 23.07.2021, von André Stickel

Einsatz: Starkregen im Elbsandsteingebirge

Räumung eines unterirdischen Flutgrabens durch das Technische Hilfswerk

Arbeiten am Ausgang des unterirdischen Flutgrabens in Bad Schandau

Arbeiten am Ausgang des unterirdischen Flutgrabens in Bad Schandau - Quelle: Media Team Landesverband Sachsen Thüringen

Ein 40 Meter langer, unterirdischer Flutgraben ist durch ein vorausgegangenes Unwetter in Bad Schandau auf seinen letzten zehn Metern mit Geröll zugeschüttet worden. Es wurde durch einen Fachberater des Ortsverbandes Pirna eine Erkundung der Lage durchgeführt.

Der Flutgraben wird seit Mittwoch durch 15 Helferinnen und Helfern der Fachgruppe Bergung aus Bautzen von beiden Seiten her freigeräumt.

Schwierigkeiten ergeben sich dadurch, dass der unterirdische Graben nur in gebückter Haltung begehbar ist und die letzten 10 Meter eine Durchlasshöhe von ca. 50 cm aufweisen. Das abzutragende Geröll muss also mittels Schleiftragen, Schubkarren und Eimern aus dem Schacht befördert werden.

Zusätzlich wurde durch die Helferinnen und Helfer eine Beleuchtung aufgebaut.
 

Am zweiten Einsatztag wurde die Räumung am unterirdischen Flutgraben weitergeführt. Die 15 Helferinnen und Helfer der Fachgruppe Bergung aus dem Ortsverband Bautzen arbeiteten im Akkord und hatten zum Donnerstagmorgen bereits die Hälfte ihres Einsatzauftrages abgearbeitet. Um die Arbeiten zu erleichtern, wurde straßenseitig ein Bagger eingesetzt, welcher die von Hand aufgenommenen Geröllmassen nach außen beförderte.

Die Arbeiten konnten nach zwei Einsatztagen gegen 16 Uhr erfolgreich beendet werden. Dabei wurden ca. 20 Kubikmeter Aushub, zum größten Teil von Hand bewegt.

 

 


  • Arbeiten am Ausgang des unterirdischen Flutgrabens in Bad Schandau

  • Arbeiten am Ausgang des unterirdischen Flutgrabens in Bad Schandau - Quelle: Media Team Landesverband Sachsen Thüringen

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