Bautzen, 17.03.2020, von André Stickel

Stau auf der A4 zwischen Bautzen und Görlitz

Drei THW Ortsverbände als Stauhelfer unterwegs

Die Anforderung des Technischen Hilfswerkes (THW) erfolgte am Dienstag, den 17. März 2020 durch das Autobahnpolizeirevier, und zwar gegen 10 Uhr.

Denn durch die CORONA VIRUS bedingte Schließung der Grenze zu Polen, kam es heute im Laufe des Tages zu einem gewaltigen Stau auf der A4 von Bautzen in Richtung Görlitz. Die Staulänge beträgt derzeit 50 Kilometer und zieht sich von der polnischen Grenze bis Bautzen West.

Jeder LKW, der in diesen Tagen die Grenze von Deutschland nach Polen passieren will, hat derzeit einen Kontrollaufwand von etwa 20 Minuten. Dies beinhaltet eine ausführliche Selbstauskunft des Fahrers, sowie eine Messung von Fieber. PKW´s werden ebenfalls kontrolliert, aber bevorzugt abgefertigt.

Hier setzte heute das Technischen Hilfswerk an. Die Ortsverbände Bautzen, Görlitz und Kamenz hatten unter anderem die Aufgabe, PKW´s aus dem Stau herauszufischen um sie über die Rettungsgasse an die deutsch-polnische Grenze zu eskortieren. Vorher wurden noch die Auffahrten aller Anschlußstellen gesperrt.

Weiterhin wurde die Lage im Stau erkundet, ob sich Kinder in den Fahrzeugen befinden, oder ob Lebendtiertransporte unterwegs sind.

Der DRK Betreuungszug hat den Verpflegungszug übernommen, um die im Stau stehenden Fahrer mit Essen und Trinken zu versorgen.

Es werden hiermit noch einmal alle Verkehrsteilnehmer gebeten, auf unnötige Fahrten auf der A4 zu verzichten.


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