Oßling, 11.10.2020, von André Stickel

THW und FFW Gemeinschaftsausbildung im Oktober 2020

„Bewegen und Heben von Lasten / Sandsack Verbau“

Der monatliche THW-Dienst vom 9. zum 10. Oktober 2020 stand ganz im Zeichen der Zusammenarbeit mit der Freiwilligen Feuerwehr (FFW) Königswartha und dem ASB (Arbeiter Samariterbund) aus Bautzen.

Geplant wurde eine organisationsübergreifende Übung in der Kiesgrube Liebegast, der Gemeinde Oßling, bei Wittichenau. Insgesamt traten damit am Sonnabend, den 10. Oktober 2020 ca. 70 THW Helfer/innen, Feuerwehrkameraden/innen und ein Teil des Katastrophenschutzes vom ASB Bautzen an, um an der von Robert Retschke und Tobias Stürzner seit Wochen akribisch vorbereiteten Gemeinschaftsausbildung teilzunehmen.

Auch die THW Jugend, unter Federführung von Andreas Blaschke, nahm an diesem Ausbildungswochenende teil.

Großen Dank möchten wir hiermit gleich am Anfang dem Betreiber der Kiesgrube V&C Metzner und seinem Betriebsleiter Armin Walter aussprechen, welche uns das Gelände unbürokratisch zur Verfügung gestellt haben, und im Vorfeld sogar noch diverse Vorbereitungen für den Stationsbetrieb getroffen haben.

Das Thema der Ausbildung war dieses Mal das Bewegen und Heben von Lasten, sowie der Sandsackverbau bei Hochwasser.

 

Der Stationsbetrieb

Ausgearbeitet wurde vom Technischen Hilfswerk Bautzen der Betrieb von 5 Stationen:

Station 1 „Last auf Rampe“
Station 2 „Sandsackverbau“
Station 3 „Heben von Lasten“
Station 4 „Last im Gelände“
Station 5 „Löschwasser-Übergabestelle“

 

1)     Aufgabenstellung der ersten Station war es, eine Last mittels untergelegter Holzrollen eine Rampe hinauf zu bewegen. Damit das Seil der Fahrzeugwinde während des Zugvorganges nicht auf der Rampe aufliegt, wurde es über ein vorher errichtetes Greifzugportal aus Einsatzgerüstsystem-Teilen geführt.

 

2)     Die Aufgabenstellung der zweiten Station beinhaltete das Sichern eines durchnässten Deiches auf der Wasserseite mit Sandsäcken und Plane gegen weiteres Ausspülen des Fließgewässers, und dem Errichten eine Quellkade am durchnässten Deich an einer vorgegebenen Bruchstelle.

 

3)     An der dritten Station wurde ein Betonklotz parallel mit hydraulischen Hebezylindern angehoben, sowie eine Betonplatte mit Hebekissen.

 

4)     Die vierte Aufgabe war das Bewegen einer Last (Wurzel) auf der Fahrspur einen Hang hinauf. Es wurde dazu ein Klappkolbenhaken an einem Igel-Anschlagpunkt als Umlenkpunkt benutzt.

 

5)     Und die letzte Aufgabe beinhaltete den Bau einer Löschwasserübergebestelle mit zwei Faltbehältern und einer Hannibal-Pumpe.

 

 

Die Essensversorgung

 

In der Zwischenzeit baute der ASB seine Feldküche auf, und bereitete das tags zuvor schon vorbereitete Essen zu. Es gab Knödel mit Gulasch und Sauerkraut. Besten Dank an dieser Stelle an die fleißigen Mitarbeiter vom Arbeiter-Samariterbund Bautzen. Das Essen hat allen hervorragend geschmeckt.

Die Zelte und Biertischgarnituren wurden vom THW Bautzen bereitgestellt, und waren schnell aufgebaut. Und gegessen wurde wegen der aktuellen Coronalage in mehreren Etappen, was sich aber hervorragend in den Stationsbetrieb einbauen ließ. Somit konnte der notwendige Abstand zwischen den Helfer/innen und Kamerad/innen gewahrt bleiben.

 

Die Heimfahrt

 

Gegen 15 Uhr war dann die Übung beendet, und nach dem Verladen des Equipments, konnte die Heimreise angetreten werden. Im Ortsverband Bautzen wurden die Fahrzeuge allesamt noch abgeladen und gereinigt, und dann traten alle das wohlverdiente Wochenende an.

 


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