Unser Ortsverband war dabei und verließ das Einsatzgebiet am Mittwochabend. Am Donnerstag ging es direkt mit der Einsatznachbereitung weiter, denn (und das ist ein häufig zitiertes Motto im THW) nach dem Einsatz ist vor dem Einsatz.
Für unseren Ortsverband stand in der Gohrischheide einiges an.
Die Unterstützung bei der Einsatzführung durch unseren Zugtrupp war dabei eine unserer zentralen Aufgaben. Aber auch die Logistik kam nicht zu kurz! Unsere Fachgruppe Notversorgung/Notinstandsetzung übernahm beispielsweise den Aufbau und die Beleuchtung des Bereitstellungsraumes und steuerte verschiedene logistische Maßnahmen bei.
Auch vor Ort im Schadensgebiet gab es für unsere Einheiten reichlich zu tun.
Unsere Bergungsgruppe, in Zusammenarbeit mit den Fachgruppen Räumen, war mit Kettensägen im Einsatz, um Schneisen zu schlagen und Wege zu befestigen.
Ab Sonntag wurde zusätzlich ein Fachzug Wasserschaden/Pumpen (WP) in das Einsatzgebiet geschickt. Dieser sorgte dafür, dass die Feuerwehren zuverlässig mit Löschwasser versorgt wurden. Dafür musste einiges an Technik und Organisation aufgeboten werden. Mit Hilfe mehrerer Faltbehälter als Zwischenspeicher errichteten wir eine beeindruckende 2,5 Kilometer lange Löschwasserstrecke, bis zur Wasserabnahme durch die Feuerwehren.
Damit alles reibungslos ablief, teilten sich unser Zugtrupp mit dem Zugtrupp Plauen im 12 Stunden Wechsel die Führung des Fachzuges WP. Hier zeigte sich einmal mehr, wie gut das Zusammenspiel zwischen den THW-Ortsverbänden im Einsatz funktioniert.
Auch wenn der Einsatz für uns beendet ist, bleibt er in unserer Erinnerung. Solche Erfahrungen schweißen zusammen, sowohl innerhalb unseres Ortsverbands als auch im Zusammenspiel mit anderen Organisationen.
An dieser Stelle möchten wir den Einsatzkräften aller Organisationen noch einmal danken. Ein solcher Einsatz zeigt, wie wichtig das Ehrenamt auch für den Katastrophenschutz ist.
Für uns ist klar: „Wir stehen bereit, sollten wir wieder gebraucht werden. Ob zuhause oder bundesweit.“

