Moritzburg, 05.09.2020, von André Stickel

Was war denn los auf Schloss Moritzburg?

Die große Atemschutzübung des Technischen Hilfswerkes

Am Sonnabend, den 5.9.2020 veranstaltete das Technische Hilfswerk eine große Atemschutzübung auf dem Gelände des Jagdschlosses in Moritzburg, ganz in der Nähe von Dresden.

Die folgenden Ortsverbände nahmen an dieser von der Regionalstelle Dresden organisierten Übung teil.

-        Bautzen, Kamenz, Dresden, Pirna, Zittau und Radebeul.

Die Übung bestand im Großen und Ganzen aus zwei Teilen.

Der erste Teil beinhaltete die Sicherung von Kulturgut, bei welcher in den Wirtschaftsräumen des Schlosses ein Bild gesucht werden musste. Mitarbeiter des Hauses hatten einen stechenden Geruch mit Reizung der Atemwege wahrgenommen, und als erste Maßnahme die Feuerwehr gerufen. In unserem fiktiven Fall aber, hatte die Feuerwehr auf Grund von eigenen Einsätzen keine Zeit, und gab den Auftrag an das Technische Hilfswerk weiter, da dieses seit geraumer Zeit auch für Einsätze unter schwerem Atemschutz befähigt ist.

Die Wirtschaftsräume wurden dahingehend präpariert, um eine umfangreiche Suche unter einsatznahen Bedingungen zu simulieren. Auch wurden einzelne Helfer heimlich instruiert, dass sie mitten im Einsatz eine Bewusstlosigkeit erlitten. Gar nicht so einfach für den Rest des Angriffstrupps und den eingesetzten Sicherungstrupp, angemessen und schnell auf einen so plötzlichen Situationswechsel zu reagieren.

Und doch haben alle Trupps ihren Einsatz souverän gemeistert.

Der zweite Teil der Übung bestand dann noch aus einer Belastungsübung, bei welcher die Atemschutztrupps unter schwerem Atemschutz, die Treppen des Jagdschlosses bis unter das Dach ersteigen mussten.


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